Winterferien mal anders - 2. Werkwoche in Dänemark vom 16. bis 23. Februar 2013

 

Eine nicht ganz typische Winterferienwoche liegt nun hinter uns. Es waren wieder unvergessliche Tage, die wir gemeinsam in Marielyst auf der Insel Falster im Südosten Dänemarks verbracht haben. Eine Woche lang haben wir uns ernsthaft und intensiv aber auch kreativ und experimentell einem anspruchsvollen biblischen Thema gewidmet: dem Buch der Offenbarung. In diesem letzten  Buch der Bibel geht es umapokalyptische Endzeitvisionen, die in bildgewaltiger Sprache beschrieben werden. Zu diesem prophetischen Buch gab es in unserer Werkwoche 8 Themenblöcke.  

 

Wir haben in unterschiedlich zusammengesetzten Arbeitsgruppen Briefe verfasst, Manifeste geschrieben, unsere Visionen vom Weltenende aufgemalt aber auch unsere Ideen von einer neuen Welt als Bild dargestellt. Eine besonders schönes Erinnerungsstück an die Werkwoche wird das gemeinsam gestaltete Buch des Lebens sein. Jeder von uns hat für jemanden aus der Gruppe eine Seite darin sehr persönlich und kreativ gestaltet. 

 

Höhepunkte unserer Werkwoche waren die Exkursionen nach Kopenhagen und zum Wartungszentrum des Offshore-Windparks Nysted in Gedser. In Kopenhagen besuchten wir  eine 11. Klasse in der deutsch-dänischen St.-Petri-Schule. Zwei Unterrichtsstunden lang hatten wir die Gelegenheit, uns über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Deutschland und Dänemark auszutauschen – speziell was die beiden Bildungssysteme und die Jugendarbeit der beiden Evangelischen Kirchen angeht. Besonders interessant war dies, weil vier Schüler sowohl in Deutschland als auch in Dänemark einige Jahre ihres Lebens verbracht haben und somit beide Seiten kannten. Im Anschluss an die Begegnung hatten wir die Gelegenheit, die wunderschöne Kopenhagener Innenstadt zu erkunden. Mit dem Besuch der Orgelvesper in der St.-Petri-Kirche, bei der wir auch Peter Grogull, den neuen Pfarrer der Gemeinde kennenlernen konnten, endete am Abend unser Ausflug in die dänische Hauptstadt.

 

In Gedser waren wir zu Gast bei Thomas Almegaard, dem Manager des Offshore-Windparks Nysted, der uns einen interessanten Einblick in die Entstehungsgeschichte der riesigen Windkraftanlage vor der dänischen Ostseeküste gab. Er führte uns außerdem durch das Wartungszentrum, erzählte von der Arbeit dort und zeigte uns im Hafen das beeindruckende Wartungsschiff.  

 

Es gab natürlich auch wieder unsere Abendandachten, die jeden Tag von einem anderen Team vorbereitet wurden. Am Sonntag besuchten wir einen Abendgottesdienst in der Kirche Væggerløse, den wir musikalisch mitgestalteten. Anschließend waren wir zu Kaffee und Gebäck im Gemeindehaus eingeladen. Die Pastorin Jette Birk hatten wir schon im vergangenen Jahr kennengelernt. 

 

Am Freitag haben wir gemeinsam Simones Taufe vorbereitet. Sie hatte sich entschlossen, sich im Abschlussgottesdienst in der Strandkirche Marielyst taufen zu lassen. Es war ein sehr bewegender Gottesdienst mit unseren Gebeten für Simone und unseren Liedern. Gefeiert haben wir die Taufe mit einem Racletteabend. 

 

Leider ging unsere Werkwoche wieder sehr schnell vorbei. Um 13 Uhr am Samstag verlies unsere Fähre den Hafen in Gedser bei ordentlichem Seegang. Trotzdem ließen wir uns das reichhaltige Buffet an Bord gut schmecken bevor wir gegen 15 Uhr in Rostock vom Schiff fuhren. Die weitere Heimreise war aufgrund starken Schneefalls recht abenteuerlich und leider viel länger als geplant. Am späten Abend kamen wir um viele Erfahrungen und Eindrücke reicher im tief verschneiten Ranis an.  

 

Ein großes Dankeschön gilt allen, die mit Geld- oder Sachspenden unsere Fahrt ermöglicht haben (in alphabetischer Reihenfolge):

 

Agrofarm Knau

Altenburger Spielkarten

Bäckerei Bednarzik Pößneck 

Der Grüne Punkt

DONG Energy

EWU Eisenberger Wurstwaren

Gesellschaft zur Verbreitung der Heiligen Schrift

Goldmännchen Tee

Kahla Porzellan

Kreissparkasse Saale-Orla

Lochner Verpackungen

Medimax Unterwellenborn

memo

REWE-Markt Pößneck

Schlör Thüringer Fruchtsaft GmbH

Wolf GmbH

 

und viele andere...  

 

JG-Trødelhøhle ist Geschichte
Ladenprojekt der Jungen Gemeinde beendet

 

Trödelhöhle JG Ranis
Stolze Ladenbetreiber: Eröffnung unseres Flohmarktladens am 1. Juli 2012

Am 30. Dezember 2012 öffnete die JG-Trødelhøhle zum letzten Mal ihre Türen. Genau ein halbes Jahr lang und bis zum letzten Sonntag des Jahres haben Jugendliche der Jungen Gemeinde Ranis und der Evangelischen Jugend im Kirchenkreis Schleiz in ihrem Flohmarkt- und Infoladen ehrenamtlich Dienst getan und damit zur Finanzierung der Jugendwerkwoche im Februar beigetragen. Auch andere Projekte, wie der JG-Herbstwandertag und die Church-Night wurden bereits aus den Einnahmen der Trødelhøhle bestritten. 

 

 

 

Sandstrand Trödelhöhle JG Ranis
Der kleinste Sandstrand Thüringens, den wir Anfang August angelegt haben, erfreute sich großer Beliebtheit

Ein großes Dankeschön gilt allen, die den Flohmarktladen mit Sachspenden unterstützt haben, allen Gästen und Kunden, die den Laden besucht haben, dem Team des Burgcafés Ranis und ganz besonders der Ladeninhaberin Katja Schädler, ohne deren Unterstützung das Projekt gar nicht möglich gewesen wäre. Dank gilt ebenfalls Gästen aus der Politik und natürlich den Jugendlichen der JG Ranis und der Evangelischen Jugend, die mit Ladendiensten und bunten Mitmachangeboten für Kinder dieses Projekt in beeindruckender Weise getragen haben. Mindestens 775 ehrenamtliche Arbeitsstunden haben die jungen Leute zusammen für dieses Projekt geleistet - zum großen Teil an den Wochenenden.    

 

 

 

Frühjahrssammlung für Kinder und Jugendliche vom 1. bis 10. Juni 2012 mit tollem Spendenergebnis beendet
 

  

Jugendliche der Jungen Gemeinde Ranis

Am 10. Juni 2012 ging nach zehn Tagen die diesjährige Haus- und Straßensammlung zugunsten der Kinder- und Jugendarbeit zu Ende. Das Ergebnis unserer fleißigen Sammler kann sich wirklich sehen lassen. Allein in der Region Ranis und Pößneck haben Mitglieder der Evangelischen Jugend in der Zeit vom 1. bis 10. Juni gut 1100 € gesammelt.

 

Es ist toll, dass junge Leute in ihrer Freizeit bereit sind, die Sammeldose in die Hand zu nehmen und von Haus zu Haus gehen. Denn einfach ist es gewiss nicht, an fremden Haustüren zu klingeln und eine Spende zu erbitten. Mitunter mussten unsere  Sammlerinnen und Sammler sogar abfällige Bemerkungen aushalten. Aber die allermeisten Menschen waren sehr freundlich und haben auch etwas gegeben.  

 

Mit den Erlösen aus der Frühjahrssammlung werden Projekte der Kinder- und Jugendarbeit im gesamten Kirchenkreis unterstützt. Dazu gehören Kindercamps und Kinderfreizeiten, aber auch außerschulische Bildungsangebote für junge Leute, Camps und Freizeiten für Jugendliche. Die jungen Leute der Evangelischen Jugend sammelten darüber hinaus im besonderen für eine Werkwoche für Jugendliche, die im Februar 2013 zum zweiten Mal in Marielyst in Dänemark stattfinden wird.

 

Besonderer Dank gebührt allen Spendenrinnen und Spendern. Sie sind diejenigen, die dafür Sorge tragen, dass wir weiterhin gute Angebote vorhalten können, die nicht nur konfessionell gebundenen Kindern und Jugendlichen zugute kommen.

 

 

 

Dänemark 4. - 11. Februar 2012


 

 

 

 

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